Ein Familienbetrieb in der Apfelstadt
Frische, regionale und saisonale Produkte direkt aus dem Hofladen: das ist unser Motto, und es steht so seit Jahren auf unseren Schildern. Meckenheim ist die Apfelstadt, und wir gehören dazu.
Wir bauen an, wir ernten, wir verkaufen
Zwischen dem Baum und Ihrem Einkaufskorb liegt bei uns kein Zwischenhandel. Was auf unseren Flächen rund um Meckenheim wächst, ernten wir selbst und legen es in unseren beiden Hofläden ins Regal. Kurze Wege, und wir wissen bei jeder Kiste, wo sie herkommt.
Über 60 Obstsorten stehen bei uns: zwanzig Apfelsorten, Birnen, Erdbeeren, Kirschen, Pflaumen und Zwetschgen, Himbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren, Pfirsiche, Nektarinen, Aprikosen, Mirabellen und Renekloden. Dazu Kartoffeln in acht Sorten und in der Saison unser eigener Spargel.
Eine Sorte gibt es nur bei uns: Dahlhausens Bester. Reif ab Ende September. Probieren Sie ihn, wenn Sie im Herbst vorbeikommen.
Alle Sorten ansehen
Vier Generationen auf demselben Hof
Josef Dahlhausen hat den Betrieb noch vor 1900 gegründet. Damals wuchsen auf rund 50 Hektar Getreide, Zuckerrüben und Kartoffeln, und im Stall standen Pferde, Kühe und Schweine. Obst kam erst 1953 dazu. Seitdem hat sich fast alles geändert. Der Hof ist in der Familie geblieben.
Der Hof von oben. Das Bild stammt aus dem Familienalbum.
- vor 1900
Josef Dahlhausen gründet den Betrieb.
- 1927
Johann Dahlhausen übernimmt.
- 1953
Die ersten Obstanlagen: Äpfel und Birnen, dazu Johannisbeeren, Pflaumen, Aprikosen, Mirabellen, Pfirsiche, Süß- und Sauerkirschen.
- 1956
Himbeeren kommen dazu.
- 1959
Die letzten Pferde verlassen den Hof.
- 1960
Rudolf Dahlhausen übernimmt.
- 1974
Die letzten Kühe.
- 1975
Die ersten Erdbeeren.
- 1980
Die letzten Schweine. Seitdem dreht sich alles um Obst, Gemüse und Ackerbau.
- 2010
Carsten Dahlhausen übernimmt.
- heute
Zwei Hofläden in Meckenheim, über 60 Obstsorten und Gemüse aus eigenem Anbau.
Der Hof in Zahlen
Die Flächen nach dem Betriebsspiegel von 2021. Was wo wächst, ändert sich mit den Jahren.
Auf kleineren Flächen wachsen außerdem Pflaumen und Zwetschgen, Nektarinen, Pfirsiche, Nancy-Mirabellen, Johannisbeeren, Rhabarber, Straucherbsen sowie Busch- und Stangenbohnen. Kartoffeln bauen wir selbst an und kaufen außerhalb unserer Erntezeit dazu. Wir arbeiten im integrierten, kontrollierten Anbau. Auf dem Hof arbeiten vier Kräfte aus der Familie und in der Saison zehn weitere. Geerntet wird von Hand, Äpfel und Birnen mit dem Erntewagen „Pluk o truck“ und mit Handhubwagen.
Obstbau hört nie auf
Viele denken, ein Obsthof arbeitet im Herbst. Tatsächlich verteilt sich die Arbeit über alle zwölf Monate. Die Ernte ist nur der sichtbarste Teil davon. Wählen Sie eine Jahreszeit und sehen Sie, was dann bei uns ansteht.
Winter: schneiden
Von Januar bis in den März steht der Schnitt an. Jeder Baum einzeln, von Hand, bei jedem Wetter. Was jetzt entschieden wird, hängt im Sommer am Ast: wie viele Früchte ein Baum trägt, wie groß sie werden und wie viel Licht sie bekommen.
Gleichzeitig werden die Anlagen in Ordnung gebracht, Pfähle gerichtet und Maschinen für die Saison hergerichtet.
Frühjahr: Blüte
Im April stehen die Anlagen weiß und rosa. Rund um die Blüte feiert Meckenheim sein Blütenfest, und der ganze Ort riecht danach.
Für uns sind das die spannendsten Wochen im Jahr: Ein einziger Frost in einer klaren Nacht entscheidet mit darüber, wie die Ernte im Herbst ausfällt. Im Laden beginnt jetzt die Spargelsaison.
Sommer: erste Ernte
Ab Mai kommen die Erdbeeren, im Juni die Kirschen, dann Beeren, Aprikosen, Pfirsiche und Nektarinen. Ende Juli werden die ersten Äpfel reif: Summercrisp, Barbarossa und Discovery.
Geerntet wird früh am Morgen, damit das Obst kühl in den Laden kommt.
Herbst: Haupternte
Von August bis Oktober läuft die große Apfel- und Birnenernte. Kiste um Kiste, Sorte für Sorte, jede zu ihrem eigenen Zeitpunkt und keine einen Tag zu früh. Den Schluss machen Mitte Oktober Braeburn und Fuji.
Danach beginnt das Einlagern, und im Laden stehen Kürbisse, Zwetschgen und die ersten Lageräpfel.
Wir gehören zur Apfelstadt
Meckenheim lebt vom Obstbau, und das feiert die Stadt jedes Frühjahr mit dem Blütenfest. Wir sind dabei: beim Fest, im Ort und in der Nachbarschaft.
Genauso wichtig ist uns das, was zwischen den Festen passiert: Erzeuger aus der Umgebung, deren Käse, Wurst, Eier und Spezialitäten bei uns im Regal stehen. Regional heißt bei uns nicht nur, dass unser eigenes Obst von hier kommt.
Was es im Laden gibt
Zwischen den Reihen
Der größte Teil der Arbeit passiert dort, wo kein Kunde hinkommt: zwischen den Baumreihen. Mähen, schneiden, ausdünnen, kontrollieren. Jede Reihe mehrmals im Jahr.
Deshalb dauert es manchmal, bis wir ans Telefon gehen. Wir sind dann meistens draußen und rufen zurück, sobald wir zurück sind.
Sie sprechen mit der Familie selbst
Bei uns gibt es keine Zentrale und keine Warteschleife. Wer im Hofladen hinter der Theke steht, hat das Obst meistens selbst geerntet und kann Ihnen sagen, welche Sorte diese Woche die beste ist.
Tradition, Verantwortung und Leidenschaft: das sind keine Worte für die Werbung, sondern die Reihenfolge, in der bei uns entschieden wird.
Kontakt aufnehmen
Was gerade reif ist, steht bei Instagram
Dort zeigen wir jede Woche, was frisch im Laden liegt, und sagen Bescheid, wenn eine Sorte anfängt.